William Scoresby

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William Scoresby

William Scoresby (* 5. Oktober 1789 nahe Whitby, Yorkshire; † 21. März 1857 in Torquay) war ein britischer Seefahrer und Forscher.

Leben und Wirken

Scoresby war ein englischer Walfänger, der zwischen 1803 und 1822 ca. 20 Reisen in nordische Gewässer machte. Er erreichte 1806 mit dem Walfangschiff Resolution zwischen Grönland und Spitzbergen die damals höchste geographische Breite (81° 30' N). In den Jahren 1817 und 1818 erforschte er Spitzbergen und landete 1822 als Erster an der Ostküste Grönlands, die er teilweise kartierte (Scoresbysund). Durch seine Untersuchungen erkannte Scoresby, dass Eis auch auf offener See entsteht und dass sich Packeis ununterbrochen von Spitzbergen bis Nowaja Semlja ausdehnt. Von 1839 bis 1852 veröffentlichte Scoresby seine Forschungsergebnisse über den Erdmagnetismus.

Nach seinen Forschungsreisen studierte Scoresby in Cambridge Theologie.

1819 wurde Scoresby zum Mitglied (Fellow) der Royal Society of Edinburgh gewählt.[1] 1824 wurde er Fellow der Royal Society.[2] 1827 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Académie des sciences aufgenommen.[3]

Ehrungen

1935 wurde durch die IAU der Mondkrater Scoresby nach ihm benannt. In der Antarktis trägt die William Scoresby Bay seinen Namen. Das William-Scoresby-Archipel ist nach dem nach ihm benannten Forschungsschiff William Scoresby benannt.

Einzelnachweise

  1. Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002. (PDF-Datei) Royal Society of Edinburgh, abgerufen am 6. April 2020.
  2. Eintrag zu Scoreby, William (1789 - 1857) im Archiv der Royal Society, London
  3. Verzeichnis der Mitglieder seit 1666: Buchstabe S. Académie des sciences, abgerufen am 28. Februar 2020 (französisch).
Original: Original:

https://de.wikipedia.org/wiki/William_Scoresby