Susanne Raschig

Susanne Raschig (* 1941 in Potsdam) ist eine deutsche Bühnen- und Kostümbildnerin.

Leben und Werk

Susanne Raschig studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Willi Schmidt. Danach arbeitete sie in Bremen bei Wilfried Minks und ging mit Peter Stein nach Berlin, wo sie zu den Gründern der Schaubühne Berlin gehörte. Zahlreiche ihrer Produktionen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Sie arbeitete dann am Schauspielhaus Bochum (wo sie unter der Regie von Frank-Patrick Steckel 1976 Heiner MüllersDer Lohndrücker“ ausstattete) und ging nach einigen Jahren ans Berliner Schillertheater. Sie wirkte an weiteren Theatern (Staatsschauspiel Stuttgart, Hamburger Schauspielhaus und ab 1991 in Zusammenarbeit mit Luc Bondy und Andrea Breth an der Schaubühne am Lehniner Platz), aber auch bei den Salzburger Festspielen, an der Wiener Staatsoper, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, in Zürich, am Opernhaus Leipzig, am Châtelet in Paris, am Grand Théâtre de Genève und am Royal Opera House in Covent Garden (London).

Zu ihren Schülerinnen zählt Mechthild Feuerstein. Ihre Tochter Jette Steckel aus ihrer Ehe mit Frank-Patrick Steckel ist Theaterregisseurin.

Literatur

  • Frank Böckelmann, Herbert Nagel: Subversive Aktion. Der Sinn der Organisation ist ihr Scheitern. Verlag Neue Kritik, [Frankfurt/Main] 2002, ISBN 3-8015-0352-6, S. 504 (Ausschnitt)
Original: Original:

https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Raschig