Sankt Petersburger Herold

St. Petersburger Herold

Beschreibung deutschsprachige Zeitung aus Sankt Petersburg
Sprache Deutsch
Erstausgabe 1871–1914, Neugründung 2008 als Onlinezeitung, 2010 als Print
Erscheinungsweise wöchentlich (online), monatlich (print)
Chefredakteur Eugen von Arb
Herausgeber Maximilian Reiter, Markus Müller
Weblink www.spzeitung.ru

Der St. Petersburger Herold ist eine deutschsprachige Onlinezeitung und Zeitung aus Sankt Petersburg, Russland. Die Zeitung geht auf die 1871 bis 1914 im zaristischen Russland herausgegebene Tageszeitung St. Petersburger Herold zurück. Seit 2008 erscheint sie wieder als Onlinemedium und entstand aus der Onlineausgabe der Sankt Petersburgischen Zeitung, die als Printmedium monatlich erschien und inzwischen eingestellt wurde.

Sankt Petersburger Herold in der Zarenzeit

Die deutschsprachige Zeitung Sankt-Petersburger Herold erschien als liberales Konkurrenzblatt zur Sankt Petersburger Zeitung von 1871 bis 1914[1]. Sie legte zu dieser Zeit vor allem Wert auf eine kritische Berichterstattung gegenüber der konservativen Zarenmacht. Der Herold brachte täglich unter dem Motto Unsere Presse eine exklusive Presseschau über die Top-Nachrichten der damals größten russischen Tageszeitungen. Weitere Inhalte waren Stadtnachrichten, wichtiges aus dem Deutschen Reich, Wirtschaftsnachrichten, Romane sowie monatliche Beilagen zu Mode und Landwirtschaft[2].

Neugründung des Herolds im neuen Russland

1991 gründete sich die St. Petersburgische Zeitung neu und kooperierte zwischen 2005 und 2007 mit dem Onlinemedium Russland Aktuell. Anfang 2008 trennte sich die Onlineausgabe mit ihrer eigenen Mannschaft von der Printzeitung und belebte die Tradition des Sankt-Petersburger Herolds. Die Printausgabe eröffnete eine neue Internetseite unter einer anderen Adresse[3]. Anfang 2009 begründete der Herold eine Medienpartnerschaft mit der überregionalen Internetzeitung Russland.ru, die zuvor ebenfalls mit der Nachrichtenagentur rUFO, dem Betreiber von Russland Aktuell zusammengearbeitet hatte. Im Rahmen der Partnerschaft tauschten beide Zeitungen ihre Inhalte aus[4]. Ab 2010 erschien der Herold monatlich auch wieder in gedruckter Form und war somit, wie in der Zarenzeit, direkter Konkurrent der St. Petersburgischen Zeitung.[5] Diese wurde jedoch zwischenzeitlich eingestellt, der Herold existiert bis heute als reine Onlinezeitung mit unregelmäßigen News-Veröffentlichungen weiter.

Einzelnachweise

  1. http://www.spzeitung.ru/uber-uns/
  2. http://www.spzeitung.ru/uber-uns/
  3. www.sp-zeitung.com@1@2Vorlage:Toter Link/www.sp-zeitung.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 31. Mai 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.spzeitung.ru
  5. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 14. Februar 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.russland.ru

Weblinks

Original: Original:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Petersburger_Herold