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Die Johanniskirche auf einem Stich von J. Franke, um 1829

Die Johanniskirche war eine Kirche in der Pirnaischen Vorstadt von Dresden, die auf dem Johanniskirchhof stand. Anfang oder Mitte des 16. Jahrhunderts als Holzbau errichtet, wurden in ihr zunächst ausschließlich Beerdigungsgottesdienste abgehalten. Die böhmischen Exulanten durften sie ab 1650 als Gotteshaus nutzen. Von 1789 bis 1795 erfolgte ein Neubau der Kirche in Sandstein. Sie stand ursprünglich außerhalb der Dresdner Stadtmauern südöstlich des Pirnaischen Tors. Als 1820 die Stadtmauern geschleift wurden, entstand nordwestlich von Kirche und Friedhof der Pirnaische Platz. Das Kirchgelände war zu dieser Zeit von Johannis-Gasse, Kleiner Borngasse, Langer Gasse und Pirnaischer Gasse (um 1850 Äußere Pirnaische Gasse) umschlossen. Südlich befand sich die Bürgerwiese. Nach Abbruch von Kirche und Friedhof wurde an der Stelle der Johannisplatz angelegt, der schließlich der westliche Teil der Johann-Georgen-Allee wurde, die später den Namen Lingnerallee erhielt. Die Lage von Kirche und Friedhof ist heute in etwa mit der Lage des Robotron-Geländes und dem dort befindlichen Skater-Park identisch. Der letzte Gottesdienst in der Johanniskirche fand am 31. Dezember 1860 – vor 160 Jahren – statt. Sie wurde im Frühjahr 1861 im Vorfeld der Erweiterung der Johann-Georgen-Allee abgetragen; die böhmische Gemeinde besuchte ab 1. Januar 1861 Gottesdienste in der Waisenhauskirche, die am Georgplatz stand. Nachfolgebau als Kirche der böhmischen Exulanten wurde die von 1878 bis 1880 erbaute Striesener Erlöserkirche nach Plänen von Gotthilf Ludwig Möckel. Möckel entwarf auch die neue Johanneskirche, die von 1874 bis 1878 an der Kreuzung von Güntz- und Pillnitzer Straße entstand. Beide Kirchen wurden 1945 zerstört.

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Traditioneller Striezelmarkt 2009 auf dem Dresdner Altmarkt

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