Portal:Computerspiele

Herzlich willkommen im Portal Computerspiele!

Dieses Portal beschäftigt sich mit dem Themenbereich der Computerspiele. Ein Computerspiel ist ein interaktives Unterhaltungsprogramm auf einem Computer, das einem oder mehreren Benutzern ermöglicht, ein durch Regeln beschriebenes Spiel zu spielen. Mit der Magnavox Odyssey der Firma Magnavox wurde 1972 die erste Spielkonsole auf den Markt gebracht. Seitdem entwickelte sich eine Spielindustrie, die mittlerweile einen mit der Filmindustrie vergleichbaren Umsatz macht.
Das Portal gibt eine Einführung in die Plattformen, Gattungen, Entwickler und weiteres. Falls du mitarbeiten möchtest, schau auch im WikiProjekt Computerspiel vorbei. Auf dessen Diskussionsseite kannst du Fragen und Anregungen hinterlassen.

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Plattformen

Beginnend mit einfachen Geschicklichkeitsspielen auf Großrechnern hauptsächlich im Umfeld von Universitäten, gewannen Computerspiele mit den ersten Spielkonsolen ab Anfang der 1970er Jahre auch im häuslichen Bereich an Bedeutung. Nur wenig später rückten sie bereits durch Videospielautomaten in Spielhallen verstärkt ins öffentliche Interesse. Ende der 1970er Jahre erschienen auch für die aufkommenden Heim- und Personal Computer erste einfache Spiele. Mit fortschreitender Entwicklung der Computerbranche wurden auch die Spiele sowohl technisch als auch inhaltlich immer anspruchsvoller. Zu den 8-Bit- und 16-Bit-Heimcomputersystemen kamen Ende der 1980er Jahre tragbare Computer und Handheld-Konsolen hinzu. Mit Aufkommen des Internets entstanden ab den 1990ern durch hardwareunabhängige Plattformen wie etwa Java und Webbrowser gänzlich neue Märkte, die sich in der neuesten Smartphonegeneration fortsetzen. Eine Auswahl der verschiedenen Plattformen mit den zugeordneten Spielen sind in der Kategorie:Computerspiel nach Plattform verzeichnet.

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Spielegattungen

Wie bei allen Arten von Unterhaltungsmedien können auch Computerspiele in verschiedene Gattungen, auch Genres genannt, eingeteilt werden. Diese dienen der Charakterisierung und damit der Vergleichbarkeit verschiedener Titel. Häufigstes Unterscheidungskriterium ist die Art der Interaktion und der zugrundeliegende Spielmechanismus. Letzterer ist dabei häufig durch die gegebenen technischen Möglichkeiten des Computers bestimmt. Eine andere Möglichkeit zur Einteilung bildet beispielsweise die Art der Darstellung. Die den in der Wikipedia gebräuchlichen Kategorie:Computerspiel-Genres zugeordneten Spiele finden sich in Verzeichnisform unter Kategorie:Computerspiel nach Genre. Eine grobe Chronologie der Genres enthält die Zeittafel der Computerspiele.

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Entwickler, Herausgeber und Fachmessen

Unter Spieleentwicklern versteht man die Gesamtheit der an der Entstehung eines Computerspiels beteiligten Personen. Dies reicht von der Konzepterstellung über die künstlerische und programmtechnische Umsetzung bis hin zu letzten Tests und Vervielfältigungsarbeiten. Dabei wird hauptsächlich zwischen Designern, Grafikern, Musikern und Programmierern unterschieden. Bei größeren Projekten schließen sich üblicherweise mehrere Spieleentwickler in Studios zusammen, wobei häufig die Leitung erfahrenen Entwicklern übertragen wird. Eine Auflistung vieler Entwickler stellt die Kategorie:Spieleentwickler bereit.

Der Vertrieb schließlich erfolgt durch die Herausgeber, auch Publisher oder Softwarehäuser genannt. Sie finanzieren die Entwicklung, bewerben das Produkt und erschließen oder stellen Vertriebskanäle bereit. Aufgrund ihrer Funktion als Vorfinanzierer üben die Herausgeber teilweise beträchtlichen Einfluss auf die Entwicklung von Computerspielen aus beziehungsweise geben entsprechende Richtlinien vor. In der Wikipedia finden sich Herausgeber in der Kategorie:Spielesoftwareunternehmen.

Gamescom 2012
Eine häufig genutzte Möglichkeit zur Bewerbung von Computerspielen sind entsprechende Fachmessen. Diese finden in regelmäßigen Abständen weltweit statt. Wikipedia listet die wichtigsten in der Kategorie:Videospielemesse auf.

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Gesellschaftliche Phänomene, E-Sports

Aufgrund ihrer Präsenz sind Computerspiele zu einem festen Bestandteil des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens geworden. Insbesondere mit Aufkommen der Online-Spiele haben sich verschiedene Jugend- und Subkulturen gebildet, wozu auch der elektronische Sport (abgekürzt E-Sport) zu zählen ist. Die wichtigsten Stichworte zum Thema mit dazugehörigen Artikeln enthält die Kategorie:Videospielkultur.

Daneben haben Computerspiele auch in wissenschaftliche Betrachtungen verschiedenster Themengebiete Einzug gehalten. Die Untersuchungen reichen dabei von kulturwissenschaftlichen Aspekten über technische Einzelheiten bis hin zur Betrachtung möglicher Gewalteinflüsse auf die Spieler oder auch psychischer Erkrankungen. Einen ersten Überblick vermittelt die Kategorie:Medienpsychologie.

Artikel des Monats

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Als Emulator (von lat. aemulari, „nachahmen“) wird in der Computertechnik ein System bezeichnet, das ein anderes in bestimmten Teilaspekten nachbildet.

Das nachgebildete System erhält die gleichen Daten, führt vergleichbare Programme aus und erzielt die möglichst gleichen Ergebnisse in Bezug auf bestimmte Fragestellungen wie das zu emulierende System.

Software-Emulatoren sind Programme, die einen Computer nachbilden und es so ermöglichen, Software für diesen Computer auf einem Computer mit einer anderen Architektur zu verwenden. So können z. B. Spiele für ältere Spielekonsolen auf einem PC oder einer neueren Spielekonsole ablaufen. Ein weiteres Beispiel: Ein Softwareentwickler kann bei der Entwicklung eines Programmes für ein Gerät (z. B. ein Handy), das eine andere Architektur als der Entwicklungs-Rechner hat, dieses im Emulator testen und korrigieren, ohne es jedes Mal auf das Gerät kopieren zu müssen.

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Biografie des Monats

Chris Taylor

Chris Taylor (* in British Columbia) ist ein kanadischer Entwickler für Computerspiele und Gründer von Gas Powered Games. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Mitwirkung an Total Annihilation und der Dungeon Siege-Serie. 2002 erreichte er Platz 30 auf der GameSpy-Liste der „Einflussreichsten Leute in der Spieleindustrie“ („Most Influential People in Gaming“).

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Schon gewusst?

Computerspielemuseum Berlin
  • Als Video Game Crash wird der wirtschaftliche Zusammenbruch der Videospielindustrie in den USA im Zeitraum 1983 bis 1985 bezeichnet. Zahlreiche amerikanische Unternehmen, die Videospielkonsolen und Heimcomputer herstellten, gingen bankrott oder wurden aus dem Markt gedrängt.
  • Das Computerspielemuseum Berlin eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur.
  • Das 1974 erschienene Gran Trak 10 war das erste Rennspiel, das erste Spiel mit einem Lenkrad, und das erste, das ROMs benutzte.

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