Portal:COVID-19

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Das Portal gibt einen Überblick über wichtige Artikel zur Krankheit COVID-19, zum auslösenden Virus SARS-CoV-2 und damit zusammenhängenden Themen. Der weltweite Ausbruch der Krankheit hat sich zur COVID-19-Pandemie entwickelt. Die Wissenschaft forscht an COVID-19-Impfstoffen und -Therapeutika sowie an Maßnahmen zur Prävention und medizinischen Rehabilitation. Die Pandemie hat soziale, wirtschaftliche und politische Folgen. Das Akronym »COVID-19« wurde als offizielle Bezeichnung am 11. Februar 2020 von der WHO festgelegt.
Zu den Neuigkeiten

COVID-19-Dashboard des RKI – Inzidenzwerte Deutschlands – täglich um 3:00 Uhr aktualisiert
COVID-19-Dashboard der AGES – Aktualisierte Inzidenzwerte Österreichs
COVID-19-Informationen des BAG – Inzidenzwerte der Schweiz und Liechtensteins
COVID-19 in Zahlen – Ministerium für Gesundheit Luxemburgs
COVID-19 Dashboard des CSSE an der Johns Hopkins Universität – Inzidenzwerte weltweit
Krankheit
Beatmete COVID-19-Patienten in der Intensivstation

COVID-19 (umg.: Corona oder Covid) ist eine durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Infektionskrankheit. Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark. COVID-19 kann aber auch asymptomatisch (ohne erkennbare Symptome) verlaufen und bleibt dann meist unentdeckt. Neben symptomlosen Infektionen werden überwiegend milde bis moderate Verläufe beobachtet. Bei schwerem Verlauf erkranken die Infizierten an einer beidseitigen Lungenentzündung und können ein akutes Lungenversagen erleiden, das tödlich enden kann. Neben einer Schädigung der Lunge sind auch krankhafte Prozesse in anderen Organen beobachtet worden. Anhaltende Beschwerden nach der Erkrankung werden auch als Long COVID oder Post-COVID-Syndrom bezeichnet. Auch das Multisystemische Entzündungssyndrom bei Kindern (MIS-C), beziehungsweise Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS), kann in Verbindung mit einer SARS-CoV-2-Infektion auftreten. – Zum Artikel …


Therapieansätze

Die European Respiratory Society (ERS) empfiehlt die Verabreichung systemischer Corticosteroide bei Patienten, die eine zusätzliche Sauerstoff- oder Beatmungs­unterstützung erfordern, sowie die Verabreichung von Antikoagulantien bei hospitalisierten Patienten. Bedingt empfohlen wird eine monoklonale Antikörper­behandlung mit Interleukin-6-Rezeptor-Antagonisten und die Assistierte Spontanatmung oder CPAP-Beatmung bei Patienten mit Hypoxämie. Die ERS spricht sich gegen die Verabreichung von Hydroxychloroquin in Kombination mit Lopinavir-Ritonavir aus. Unter Vorbehalt spricht sich die ESR gegen die Verwendung von Azithromycin, Hydroxychloroquin in Kombination mit Azithromycin, Colchicin und Remdesivir aus, insbesondere bei Patienten, die intubiert beatmet werden müssen. Nicht empfohlen wird Remdesivir bei Patienten, die eine ergänzende Sauerstoffgabe benötigen. doi:10.1183/13993003.00048-2021 331 Therapeutika sind in der Erprobung (Stand: 20. Juni 2021) Milken Institute, wie beispielsweise EXO-CD24, VIR-7831 oder Molnupiravir.  – Zum Abschnitt COVID-19: Behandlungsmöglichkeiten …


CoVPass/Covid-Zertifikat
QR-Code CoV-Pass-App.png

Deutschland: Der digitale Impfpass CoVPass bezüglich einer durchgeführten Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus steht nachfolgend zum Download zur Verfügung:

Schweiz: Covid-Zertifikat:

Virus
SARS-CoV-2-Virionen mit Spike-Proteinen besetzt

SARS-CoV-2, (umg. auch (neuartiges) Coronavirus) ist ein Betacoronavirus mit wahrscheinlich zoonotischem Ursprung. Das Virus wird in der Regel durch Tröpfchen und Aerosole übertragen. SARS-CoV-2 hat sich in zahlreichen Varianten (Mutanten) verbreitet. Klinisch-diagnostische und epidemiologische Erfahrungen sprechen dafür, dass diese und einige andere Varianten leichter als andere von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Die genaueste Nachweismethode ist der PCR-Test. – Zum Artikel …


Varianten

Die WHO benennt ab 1. Juni 2021 die Varianten mit griechischen Buchstaben, um eine Stigmatisierung von Ländern zu vermeiden. Es wird zwischen Variants of Concern (Besorgniserregende Varianten) und Variants of Interest (Varianten von Interesse) unterschieden. Die ursprünglichen Bezeichnungen werden in wissenschaftlichen Kreisen beibehalten. Die neuen Bezeichnungen mit griechischen Buchstaben sind insbesondere für das nicht-wissenschaftliche Publikum gedacht, um leichter und praktischer über die Varianten diskutieren zu können.

Variants of Concern (VOC)
WHO-Bezeichnung Pango-Mutante WP-Artikel Erstnachweis
Alpha (α) B.1.1.7 SARS-CoV-2 Variante Alpha Großbritannien
Beta (β) B.1.351 SARS-CoV-2 Variante Beta Südafrika
Gamma (γ) P.1 SARS-CoV-2 Variante Gamma Brasilien
Delta (δ) B.1.617.2 B.1.617 Indien
Variants of Interest (VOI)
WHO-Bezeichnung Pango-Mutante Erstnachweis
Epsilon (ε) B.1.427/B.1.429 USA
Zeta (ζ) P.2 Brasilien
Eta (η) B.1.525 mehrere Länder
Theta (θ) P.3 Philippinen
Iota (ι) B.1.526 USA
Kappa (κ) B.1.617.1 Indien
Lambda (λ) C.37 (alias B.1.1.1.37) Peru

Bis März 2021 wurden weltweit zwischen 70 und 100 neue Mutationen im SARS-CoV-2-Genom nachgewiesen. Mehr als 50 Prozent der weltweit registrierten Mutanten kamen durch einen Austausch der Basen Cytosin und Uracil im RNA-Genom von SARS-CoV-2 zustande. IDW

Siehe sonstige Varianten: Zum Artikel …

Pandemie
COVID-19 Outbreak World Map per Capita.svg

Die COVID-19-Pandemie ist der weltweite Ausbruch der neu aufgetretenen Atemwegserkrankung COVID-19. Die Erkrankung entwickelte sich im Januar 2020 ausgehend von China zur Epidemie und wurde am 11. März 2020 von der WHO offiziell zur Pandemie erklärt. Die dritte und bisher verheerendste Pandemie des 21. Jahrhunderts führte weltweit zu massiven Einschnitten in das Alltagsleben.  – Zum Artikel …




Pandemieerfassung

Mit dem Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS) wird das existierende Meldesystem für Infektionskrankheiten gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) weiterentwickelt und verbessert. Insbesondere wird – beginnend bei den Meldenden (Ärztinnen und Ärzte, Labore, andere) – eine durchgängig elektronische Informationsverarbeitung ermöglicht. Das Infektionsschutzgesetz definiert, welche Informationen bzw. welche Arten von Informationen vom Labor an die zuständigen Gesundheitsämter zu melden sind. Die elektronische Meldung löst die Meldung per Fax ab, wodurch die Übertragung der personenbezogenen Daten sicherer wird.  – Zum Artikel …


Gebärdensprache
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Impfung
Japanese female scientist wearing plastic gloves holding syringe and vial, researching a coronavirus vaccine (50739007612).jpg

SARS-CoV-2-Impfstoffe (auch: Corona-Impfstoffe) sollen gegen die COVID-19-Erkrankung immunisieren. Aktivimpfstoffe wie Tozinameran (BioNTech/Pfizer), mRNA-1273 (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) und Ad26.COV2.S (Janssen/Johnson & Johnson), mit denen teilweise in der Europäischen Union (EU) zurzeit Massenimpfungen erfolgen, erhielten nach positiver Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verhältnises durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eine bedingte Marktzulassung. Diese gilt zunächst für ein Jahr, kann aber verlängert oder in eine reguläre Zulassung umgewandelt werden. Unter anderem sind zur Bestätigung von Wirksamkeit und Sicherheit Daten aus der Nachbeobachtung der geimpften Studienteilnehmer nachzureichen.  – Zum Artikel …


QR-Code zur STIKO-App

Laufend aktualisierte Empfehlungen und Informationen der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt es in Form einer kostenlosen App für IOS bzw. App für Android bzw. Microsoft (mobil und Desktop) und in einer Web-Version.


Impfstoffvarianten

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Falschinformationen
Demonstration gegen Corona Maßnahmen - Querdenken Kiel - Kiel steht auf Bild50 Ausschnitt.jpg

Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und SARS-CoV-2 werden seit dem Ausbruch der Pandemie in Form von Fake News (Falschmeldungen), pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien vor allem von verschwörungstheoretisch orientierten Gruppen und Einzelpersonen, darunter Antisemiten, Rechtsextremisten, Esoteriker, Impfgegner, Religionsvertreter und Geschäftemachern über die sozialen Medien aber auch über Presse, Funk und Fernsehen verbreitet.  – Zum Artikel …



Wissenschaftsleugnung
PLURV Taxonomie der Techniken der Wissenschaftsleugnung.jpg

Die vielfältigen Werkzeuge der Wissenschaftsleugnung werden als PLURV (englisch FLICC), bezeichnet. Das Akronym steht für die fünf charakteristische Techniken der Wissenschaftsleugnung: Pseudoexperten, Logische Trugschlüsse, Unerfüllbare Erwartungen, Rosinenpickerei und Verschwörungsmythen. Sie beinhalten zahlreiche Untergruppen.  – Zum Artikel …

Statistik
COVID-19-Pandemie - XX (Welt) - Infizierte (800px).svg

Die Statistik zur COVID-19-Pandemie enthält Tabellen und Diagramme zur Entwicklung der Pandemie je Tag und je Staat. Die Zahlen basieren auf den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) täglich veröffentlichten Berichten zur weltweiten Lage. Auf einer eigenen Seite sind alle Statistiken zur Lage in Deutschland und den einzelnen Bundesländern aufgeführt. Weltweit gibt es 131,2 Millionen Infizierte, in Deutschland 2,9 Millionen (Stand 5. April 2021). – Zum Artikel …


Biostoffverordnung
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Für Beschäftigte, die durch ihre berufliche Tätigkeit mit Infektionserregern in Kontakt kommen können, gilt in Deutschland die Biostoffverordnung (BioStoffV). Das SARS-CoV-2 wurde am 19. Februar 2020 vorläufig in die Risikogruppe 3 nach der BioStoffV eingeordnet (zweithöchste Stufe) (siehe Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe, hier: TRBA 462). Probenvorbereitung, Probenaufbereitung und die Inaktivierung, um den Nachweis mittels RT-PCR durchzuführen, können unter den Bedingungen der Schutzstufe 2 (S2-Labor) durchgeführt werden. Die Vermehrung des Virus in einer Zellkultur darf nur in Laboratorien der Schutzstufe 3 (S3-Labor) durchgeführt werden. – Zum Artikel …

Folgen
Übersicht der für 2020 erwarteten prozentualen Änderung der Wirtschaftskraft

Die Wirtschaftskrise 2020–2021 (auch Coronakrise) wurde durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst. In vielen Ländern wurde im Rahmen von angeordneten Massenquarantänen das soziale und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren. Infolgedessen brachen die Börsen ein, sank weltweit die Wirtschaftsleistung, stieg die Arbeitslosigkeit, und zahlreiche Staaten baten um internationale Kredithilfe.  – Zum Artikel …


Schutzmaßnahmen in einem Klassenraum

Erhebliche Auswirkungen auf Bildung und Erziehung sind eine der gesellschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie in Deutschland. Während des Lockdowns wurde versucht, durch Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten sowie durch Distanzunterricht, Präsenzunterricht, Wechselunterricht (der Unterricht findet abwechselnd in der Schule sowie zu Hause statt) und Hausunterricht (Homeschooling) die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Durch die Einführung der Maskenpflicht und die Entzerrung von Lerngruppen soll das Infektionsrisiko nach wie vor gesenkt werden. Zahlreichen Debatten werden um Fragen geführt wie z. B.: Welche Rolle spielen Schulen als Treiber der Pandemie? Welche Folgen haben Schulschließungen für benachteiligte Schüler und Familien? Können im Hausunterricht Lerninhalte nachhaltig vermittelt werden? – Zum Artikel …
All dies führte zu Störungen des Lernprozesses in Bildungseinrichtungen während der COVID-19-Pandemie in Deutschland.


Geparkte Flugzeuge auf der Landebahn am Frankfurt Airport


Priorisierung der Impfungen
Personenkontrolle im Impfzentrum München, Messe

Nachdem Impfstoffe nicht sofort weltweit in ausreichender Menge vorhanden sind, erfordert die anfängliche Knappheit von COVID-19-Impfstoffen eine Priorisierung bestimmter Personengruppen in der Impfreihenfolge bei den SARS-CoV-2-Schutzimpfungen. Für Deutschland hat das Bundesministerium für Gesundheit die Zugehörigkeit zu diesen Personengruppen zuletzt in der Coronavirus-Impfverordnung vom 10. März 2021 geregelt. Zum Nachweis der Anspruchsberechtigung und zur Prüfung der Priorisierung müssen Impfwillige vor der SARS-CoV-2-Schutzimpfung bestimmte Unterlagen im Impfzentrum oder dem mobilen Impfteam vorlegen. Am 6. Mai 2021 hoben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern die Priorisierung für den AstraZeneca-Impfstoff bundesweit auf, ebenso am 9. Mai 2021 für den Impfstoff von Janssen/Johnson & Johnson. Die Priorisierung der COVID-19-Impfmaßnahmen wird teilweise ab 7. Juni 2021 bundesweit aufgehoben. – Zum Artikel…


COVID-19-bedingte Reisewarnungen
Wichtige Begriffe

DeutschlandDeutschland Rechtliche Grundlagen
Leipzig, Straßenbahn, Notbremse mit Nothammer, 1.jpeg

Zitate
Christian Drosten

„Man wird geimpft oder man wird infiziert.“

Christian Drosten, 12. Mai 2021 ZDF

„Der beste Covid-19-Impfstoff ist derjenige, der Ihnen als erster zur Verfügung steht.“

Centers for Disease Control, 23. April 2021 CDC

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DeutschlandDeutschland Wissenschaftler und Experten
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Wissenschaftliche Publikationen

Allein von Januar bis Oktober 2020 wurden weltweit mehr als 87.000 Fachartikel zu Sars-CoV-2 und Covid-19 veröffentlicht. Scinexx


Tests und Fallverfolgung
Lockdown

Ausbreitung der COVID-19-Pandemie

COVID-19 Outbreak World Map per Capita.svg
Anzahl bestätigter Infizierter je 1000 Einwohner
  • 00,0>100,0 Infektionen je 1000 Einwohner
  • 30,0–100,0 Infektionen je 1000 Einwohner
  • 10,0030,0 Infektionen je 1000 Einwohner
  • 03,0010,0 Infektionen je 1000 Einwohner
  • 01,0003,0 Infektionen je 1000 Einwohner
  • 00,3–001,0 Infektionen je 1000 Einwohner
  • >0,0000,3 Infektionen je 1000 Einwohner
  • 00,0–000,0 keine Infektionen / keine Daten
  • Daten
    Letzte Aktualisierung: 19. Juli 2021
    WHO Coronavirus Disease (COVID-19) Dashboard
    Prävention

    Laut Gesellschaft für Aerosolforschung findet die Übertragung der SARS-CoV-2-Partikel fast ausnahmslos durch Aerosole in Innenräumen statt. Im Freien werde das Virus nur „äußerst selten“ übertragen und führe nie zu sogenannten Clusterinfektionen.


    Sehbehinderte und blinde Menschen
    Blindheit-Sehbehinderung.svg

    Impfbereitschaft
    Impfausweis

    Das RKI-Institut führt monatlich ein COVID-19-Impfquoten-Monitoring in Deutschland namens COVIMO durch, um die Impf­bereit­schaft der Bevölkerung festzustellen. Im Erhebungszeitraum (17. Mai 2021 – 9. Juni 2021) wurden 3004 Erwachsene zur COVID-19-Impfung befragt. Von diesen waren 62.62 % (n = 1881) bereits mindestens einmal und 27.38 % (n = 822) vollständig gegen COVID-19 geimpft (Stand: 29. Juni 2021). COVIMO

    Impfbereitschaft der Ungeimpften in Deutschland
    Akzeptanz Prozentzahl Einwohner
    >18 Jahre*
    auf jeden Fall impfen 57,8 % 15.032.960
    eher impfen 9,2 % 2.393.790
    unentschlossen 16,3 % 4.239.398
    eher nicht impfen 6,9 % 1.494.592
    auf keinen Fall impfen 9,9 % 2.574.850
    * Gesamt: 26.008.580 (37,3 % von 69.460.000).
    62,7 % sind mindestens einmal geimpft.

    Unter allen bisher einmal geimpften Personen geben 98.7 % der Befragten an, sich “auf jeden Fall” bzw. “eher” ein zweites Mal impfen lassen zu wollen. Der Anteil geimpfter und impfbereiter Personen zusammen (87.67 %) gibt einen Hinweis darauf, welche Impfquote in Deutschland erreicht werden könnte.



    Intensivtherapie
    Intensivbehandlung

    Die ärztliche Weiterbildung zum Intensivmediziner umfasst in Deutschland ergänzend zu einer abgeschlossenen Facharztausbildung eine zweijährige Ausbildung in Intensiv­überwachung und Intensiv­behandlung von Patienten. In Österreich ist die Intensivmedizin ein Additivfach der Inneren Medizin. In der Schweiz erwirbt man den Titel Facharzt für Intensivmedizin direkt mittels einer 6-jährigen Facharztausbildung.

    Neuigkeiten
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    Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Indikationserweiterung für den COVID-19-Impfstoff Spikevax von Moderna empfohlen, wodurch die Anwendung bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren einbezogen wird. Der Impfstoff verfügt bereits über eine bedingte Zulsassung für den Einsatz bei Personen über 18 Jahren. Er wird ebenfalls mittels zweier intramuskulärer Injektionen im Abstand von vier Wochen verabreicht. Die Wirkungen von Spikevax wurden in einer Studie untersucht, an der 3.732 Kinder zwischen 12 und 17 Jahren teilnahmen. Sie zeigte, dass SpikeVax bei 12- bis 17-Jährigen eine ähnliche Antikörperreaktion erzeugt wie bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren. Keiner der 2.163 Jugendlichen, die den Impfstoff erhalten hatten, erkrankte an COVID-19 – im Vergleich zu vier von 1.073 Jugendlichen, die ein Placebo erhalten hatten. Auch die meist milden unerwünschten Wirkungen entsprachen den bisherigen Erkenntnissen. EMA
    23. Juli 2021.


    Die US-amerikanische Behörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) berichtete am 21. Juli 2021, das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) habe 6.207 Todesfallmeldungen (0,0018 %) über Personen erhalten, die gegen COVID-19 geimpft worden waren. Die Daten des CDC basieren auf mehr als 339 Millionen COVID-19-Impfungen, die in den USA vom 14. Dezember 2020 bis zum 19. Juli 2021 verabreicht wurden. Eine Überprüfung der verfügbaren klinischen Informationen – einschließlich Sterbeurkunden, Autopsien und Krankenakten – ergab jedoch keinen kausalen Zusammenhang zwischen einem COVID-19-Impfstoff und den Todesfällen. Jüngst veröffentlichte Berichte weisen aber darauf hin, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen der Verimpfung des COVID-19-Impfstoffs Ad26.COV2.S (Johnson & Johnson / Janssen) und dem Auftreten des Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndroms (TTS) im Zusammenhang mit der Verimpfung dieses Vektorimpfstoffs besteht. Bei einem TTS – einer sehr seltenen Erkrankung, die bereits zu Todesfällen geführt hat – treten Thromben (Blutgerinnsel) in verschiedenen Organen und Körperteilen, verbunden mit einer verringerten Zahl der Thrombozyten (Blutplättchen), auf.CDC, AkdÄ
    22. Juli 2021.


    Einem Bericht von Spektrum vom 7. Juli 2021 zufolge schätzen Fachleute die potentielle Anwendung einer Nasenspray-Impfung gegen COVID-19 positiv ein. Es lasse sich damit theoretisch eine sterile Immunität erreichen, bei der man sich nicht einmal mehr anstecken kann. Das Virus würde bereits dort gestoppt, wo es in den Körper eindringt. Die bislang verfügbaren, intramuskulär zu verabreichenden Impfstoffe verhindern zuverlässig schwere Erkrankungen, jedoch nicht das Eindringen des Virus in den Körper. Allerdings steht die klinische Entwicklung von nasalen COVID-19-Impfstoffen erst am Anfang, so dass diese absehbar noch keine Rolle spielen dürften. spektrum
    22. Juli 2021


    Ein gutes halbes Jahr nach Start der Corona-Impfungen befürchten Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern, dass in Deutschland die Verfügbarkeit an Impfstoffen die Nachfrage schon bald „deutlich“ übersteigen werde. In ihrem Beschluss heißt es: „Ein Rückgang der Nachfrage ist sowohl in den Impfzentren als auch in den Arztpraxen und bei den Betriebsärzten zu verzeichnen.“ Um einem Verfall der Impfdosen gegenzusteuern, soll die laufende Impfkampagne verstärkt werden, unter anderem durch zusätzliche niedrigschwellige Angebote. dw
    21. Juli 2021


    Das Joint Committee on Vaccination and Immunisation (JCVI, Gemeinsamer Ausschuss für Impfung und Immunisierung) des Vereinigten Königreichs empfiehlt derzeit keine routinemäßige Impfung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Jedoch sollte Jugendlichen dieser Altersgruppe, die ein erhöhtes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung haben, der Impfstoff Tozinameran (Comirnaty) von Pfizer/BioNTech angeboten werden. Zur genannten Risikogruppe gehören Jugendliche mit schweren neurologischen Behinderungen, dem Down-Syndrom, Immunsuppression und multiplen oder schweren Lernbehinderungen, ebenso diejenigen, die mit einer immunsupprimierten Person zusammenleben. Gesunde Jugendliche, die an COVID-19 erkranken, durchlaufen eine sehr milde Form der Krankheit; die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung seien bei ihnen gering. Die Vorteile einer Verringerung der Übertragung von Jugendlichen auf die breitere Bevölkerung sind ungewiss. Precision Vaccinations
    20. Juli 2021.


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