Nuuk

Nuuk (Kap)
Godthåb (Gute Hoffnung)
Nûk
Nuuk (2010)
Nuuk (2010)
Kommune Kommuneqarfik Sermersooq
Distrikt Nuuk
Geographische Lage 64° 10′ 48″ N, 51° 43′ 12″ WKoordinaten: 64° 10′ 48″ N, 51° 43′ 12″ W
Nuuk (Grönland)
Nuuk
Einwohner 17.984
(1. Januar 2019)
Gründung 1728
Zeitzone UTC-3

Nuuk [nuːk] (nach alter Rechtschreibung Nûk; dänisch Godthåb [ˈgɔdhoːʔb]) ist die Hauptstadt und zugleich mit knapp 18.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt Grönlands. Sie bildet das kulturelle Zentrum des Landes und wächst stark mit den Urbanisierungstendenzen des zu Dänemark gehörenden arktischen Landes. Nuuk ist auch der Hauptort der ehemaligen Gemeinde Nuuk sowie der momentanen Kommuneqarfik Sermersooq.

Geografie

Lage

Das Fjordsystem um Nuuk

Nuuk liegt an der Westspitze einer ca. 75 km langen Halbinsel, die im Norden vom Uummannap Sullua begrenzt wird und im Süden vom Fjord Ameralik. Südlich von Nuuk wird diese Halbinsel vom Fjord Kangerluarsunnguaq (Kobbefjord) geteilt. Vor der Westküste Nuuks verläuft der Nuup Kangerlua (Godthåbsfjord), einer der längsten und breitesten Fjorde Grönlands sowie Hauptarm eines der größten Fjordsysteme des Landes. Das Stadtgebiet wächst um die Bucht Qinngorput (Malenebugt) herum. Südlich dieser liegen eine Vielzahl weiterer größerer Inseln, von denen die größten Aqissersiorfik (Rypeø) und Angisunnguaq sind. Der nächste bewohnte Ort von Nuuk aus, Kapisillit, ist ca. 75 km entfernt im landesinneren Teil des Fjordsystems zu finden.[1]

Klima

Nuuk ist von maritim-subpolarem Klima geprägt. Die Jahresmitteltemperatur liegt knapp unter dem Gefrierpunkt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts schwanken die Jahresmitteltemperaturen (mit Ausnahme des Jahres 2010) zwischen −4 °C und 1 °C.[2][3] Die Monatsmitteltemperatur variiert während des Jahres um weniger als 20 °C, mit dem kältesten Monat im März und dem wärmsten im Juli. Die Niederschläge sind ganzjährig verteilt, wobei die regenreichsten Monate im Sommer und Herbst liegen. Insgesamt ist etwa jeder dritte Tag in Grönland ein Regentag. Nuuk liegt weniger als 300 km südlich des Nördlichen Polarkreises, was sich wegen der Polartage und -nächte auf die Sonnenscheindauer auswirkt.

Nuuk
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
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2
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-6
 
 
54
 
-3
-9
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: WetterKontor (1961–1990)[4]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Nuuk
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) −4,4 −4,5 −4,8 −0,8 3,5 7,7 10,6 9,9 6,3 1,7 −1,0 −3,3 Ø 1,8
Min. Temperatur (°C) −10,1 −10,6 −10,6 −6,1 −1,5 1,3 3,8 3,8 1,6 −2,5 −5,8 −8,7 Ø −3,7
Niederschlag (mm) 39 47 50 46 55 62 82 89 88 70 74 54 Σ 756
Sonnenstunden (h/d) 0,5 2,3 4,8 6,0 6,1 6,8 6,3 5,3 4,7 2,6 1,0 0,2 Ø 3,9
Regentage (d) 9 9 10 9 9 8 10 9 12 10 11 10 Σ 116
Wassertemperatur (°C) −1 −1 −1 −1 0 1 1 2 2 1 1 0 Ø 0,3
Luftfeuchtigkeit (%) 78 79 81 81 84 84 87 87 83 78 76 77 Ø 81,3
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
−4,4
−10,1
−4,5
−10,6
−4,8
−10,6
−0,8
−6,1
3,5
−1,5
7,7
1,3
10,6
3,8
9,9
3,8
6,3
1,6
1,7
−2,5
−1,0
−5,8
−3,3
−8,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: WetterKontor (1961–1990)[4]

Stadtgliederung

Blick auf den Norden Nuuks mit dem 1.210 m hohen Sermitsiaq im Hintergrund

Nuuk ist die einzige Stadt Grönlands, die sich in Stadtteile unterteilen lässt. Die anderen Städte mit unter 7000 Einwohnern verfügen nicht über die nötige Größe dafür. Nuuk wird in vier Stadtteile eingeteilt: Nuuk im engeren Sinne als Stadtzentrum, Nuussuaq, Quassussuup Tungaa und Qinngorput.[5]

Stadtzentrum

Das eigentliche Nuuk, das sich um den historischen Kern herum gebildet hat, liegt auf dem Gebiet westlich der Straße 400-rtalik und südlich des Sees Qallussuaq. Es hat eine Fläche von ca. 3 km² und beherbergt knapp die Hälfte der Stadtbevölkerung. Hier befinden sich ein Großteil der öffentlichen und vor allem historischen Gebäude der Stadt sowie der Passagierhafen Nuuks.

Nuussuaq

Nuussuaq (deutsch großes Kap) ist der ca. 1,75 km² große Stadtteil, der auf der östlichen Seite der 400-rtalik an das Stadtzentrum anschließt und damit auch östlich der Bucht Umiarsualivik liegt, in der der Passagierhafen liegt. Zum Stadtteilgebiet gehören mehrere Inseln, die Umiarsualiviup Qeqertai (kurz Qeqertat / dänisch Admiralitetsholmene), die künstlich mit dem Festland verbunden wurden und den Containerhafen bilden. In der Meerenge Iggiaa zwischen den Qeqertat und dem Festland liegt der Bootshafen der Stadt, der aus 21 Stegen besteht.

Quassussuup Tungaa

Quassussuup Tungaa (deutsch Richtung des großen Bergrückens) ist der Name des nördlich von Nuuk und Nuussuaq gelegenen Stadtteils. Er hat eine Fläche von ca. 5 km², von denen jedoch nur gut die Hälfte bebaut ist. Der westliche Teil besteht größtenteils aus Wohnhäusern in mehreren Vierteln und beispielsweise der Universität von Grönland, während im östlichen Teil der Flughafen Nuuk liegt.

Qinngorput

Qinngorput ist der abgelegenste und jüngste Stadtteil Nuuks. Er ist ca. 1,5 km² groß und liegt auf der Ostseite der gleichnamigen Bucht. Der erst 2004 gegründete Stadtteil ist bisher erst zur Hälfte bebaut. Qinngorput hat einen weiteren kleinen Bootshafen. Dem Stadtteil wird zudem das nordöstlich des Flughafens liegende Gefängnis zugerechnet.

Stadtentwicklung

In den letzten 40 Jahren hat sich die Einwohnerzahl Nuuks verdoppelt. Dabei hat Nuuk mehr Einwohner hinzubekommen (etwa neuntausend) als Grönland insgesamt (etwa siebentausend), was auf die starken Urbanisierungstendenzen zurückzuführen ist (→ siehe Demografie Grönlands#Binnenmigration). Jedes Jahr ziehen mehrere Hundert Menschen neu in die grönländische Hauptstadt.[6] Bis 2030 soll Nuuk 30.000 Einwohnern Platz bieten können, also mehr als der Hälfte der heutigen Bevölkerung.[7] Um der wachsenden Bevölkerung Platz zu bieten, ist bereits der Bau eines weiteren Stadtteils geplant worden. Nachdem man zeitweilig erwogen hatte, Nuuk auf die andere Fjordseite in die Region Akia hin auszuweiten, zwecks Wohnbebauung oder für einen Flughafenneubau – 2006 erwog man gar die Errichtung eines Tunnels unter dem Nuup Kangerlua, der mit einer Tiefe von 300 m einen Weltrekord aufgestellt hätte[8] – wurde mittlerweile das Gebiet südlich von Qinngorput am Eingang des Kangerluarsunnguaqs in den Kommunalplan aufgenommen und soll den neuen Stadtteil Siorarsiorfik (deutsch Wo man draußen im Sand ist) bilden. Mit dem Baustart für Siorarsiorfik, in dem 3600 neue Wohnungen entstehen sollen,[9] wird 2019 gerechnet.[10]

Geschichte

18. Jahrhundert

Die Statue von Hans Egede, dem Gründer von Nuuk, auf dem Berg bei der Kirche

1721 begann die Kolonialisation Grönlands durch Hans Egede, als er 17 km westlich des heutigen Nuuk die Missionsstation Håbets Ø gründete. Ursprünglich hatte er sich in der Gegend umgeschaut, um einen geeigneten Platz für die Missionsstation zu finden, und dabei Nuuk für geeignet befunden, allerdings ließen ihn die Hafenverhältnisse dazu verleiten Håbets Ø an anderer Stelle zu errichten. Dennoch kam er im Sommer 1727 nach Nuuk zurück, wo er sich noch einmal von den Vorteilen der Stelle überzeugte. Er fand hier eine große Ebene vor mit Grasflächen für Weidevieh, gute Jagdplätze für den Fang von Rentieren, Lachsen, Rotbarschen und Dorschen und darüber hinaus war der Ort bereits von Inuit bewohnt, sowohl Nuuk selbst, wo sich zwei Häuser mit zwölf Familien befanden, als auch die nähere Umgebung.[11]

Am 2. Juli 1728 besuchten Hans Egede und Claus Paarss die Stelle gemeinsam und es wurde beschlossen die Kolonie hierhinzuversetzen. Einige Tage später wurden erste Gebäude in Nuuk errichtet. Am 29. August weihte Hans Egede die Kolonie unter dem Namen Godthåb offiziell ein. Am 30. September zog er von Håbets Ø nach Godthåb. In dem großen Wohnhaus lebten 30 Kolonialisten gemeinsam.[11]

Das ehemalige Missionshaus der Herrnhuter (2010)

1731 wurde die Herrnhuter Brüdergemeine inspiriert, mit der Missionstätigkeit zu beginnen, und nach Saint Thomas im Jahr 1732 wurde im folgenden Jahr in Grönland die zweite Missionsstation der Herrnhuter gegründet: Neu-Herrnhut am Wohnplatz Noorliit nur wenige Hundert Meter südlich von Nuuk. Anfangs war die Missionsarbeit wenig erfolgreich, geschuldet den Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den deutschen Herrnhutern, dem Dänen Egede, der ihnen die Grönländische Sprache beibrachte, und den Grönländern selbst sowie dem Desinteresse der Kalaallit, überhaupt missioniert zu werden. Nach wenigen Wochen brach eine aus Kopenhagen eingeschleppte Pockenepidemie aus, der beinahe die gesamte Bevölkerung in der Umgebung zum Opfer fiel. Dennoch wurde die Missionierung der Grönländer in den folgenden fast 170 Jahren fortgeführt und ausgebaut.[12]

1734 standen in Nuuk das 185 m² große heute noch bestehende Wohnhaus aus Stein mit sieben Zimmern (Kirchenraum, Kaufmannswohnung, Missionarswohnung, Katechetenwohnung, Matrosenwohnung und Lagerräume), ein 124 m² großes Fachwerkhaus, das anfangs als Wohnhaus, nun als Proviantlager, Brauerei, Bäckerei und Schmiede genutzt wurde, ein 22 m² großes Holzhaus, das als Waaghaus und Torflager diente, eine Böttcherei, ein 118 m² großes Speckhaus.[11]

In den ersten Jahren beschädigte der Fluss immer wieder die Gebäude, die zu nah an diesem gebaut waren. Deswegen forderte Egill Þórhallsson in den 1760er Jahren die Verlegung der Kolonie nach beispielsweise Kangeq, wo deutlich mehr Grönländer lebten. Carl Ludwig Giesecke wollte Anfang des 19. Jahrhunderts die Kolonie auf die andere Fjordseite versetzt wissen.[11]

1758 wurde eine 48 m² große Kirche errichtet, die 1772 renoviert, aber 1850 abgerissen wurde, bevor man aus den Steinen eine Böttcherei baute.[11]

1782 wurde die Kolonie Godthaab der Sitz des Inspektors von Südgrönland, womit Nuuk ab dann zusammen mit Qeqertarsuaq, dem Sitz des nordgrönländischen Inspektors, als Hauptstadt Grönlands angesehen werden konnte.

19. Jahrhundert

Nuuk auf einem Aquarell von Andreas Kornerup von 1878

1845 wurde beschlossen eine neue Kirche, ein Lehrerseminar und eine neue Missionarswohnung zu errichten, da das alte Wohnhaus nur noch als Kolonialverwalterwohnung diente. Für die Rolle Nuuks als Ausbildungszentrum Grönlands spielte das 1845 gegründete Grønlands Seminarium eine wesentliche Rolle. Das heutige Hauptgebäude wurde 1907 errichtet und ist auf dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Nuuk abgebildet.[11]

Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

Nuuk (um 1900)

1900 verließen die Herrnhuter Grönland und die Bewohner von Neu-Herrnhut zogen bis 1914 allesamt ins nahegelegene Nuuk, das sich den früheren Wohnplatz Noorliit einverleibte.[11]

Ab 1911 war Nuuk als Kolonieort eine eigene Gemeinde, zu der noch die Wohnplätze Ikaarissat, Saarloq und Qaarusuk gehörten. Die Gemeinde war Teil des 8. Landesratswahlkreises Südgrönlands. Nuuk war zudem auch Sitz des im selben Jahr gegründeten Landesrats von Südgrönland.[13]

1918 lebten in Nuuk 357 Grönländer und 34 Europäer. Damit war Nuuk zu diesem Zeitpunkt der zweitgrößte Ort Grönlands nach Maniitsoq. Die Bevölkerung hatte eigentlich durchgehend europäische Vorfahren, aber die Bewohner von Noorliit, die gerade nach Nuuk gezogen waren, waren beinahe vollständig reine Inuit, da in der Herrnhutergemeine gemischte Ehen unüblich waren.[13]

Unter den Bewohnern waren folgende Personen öffentlich angestellt: Der dänische Inspektor, zwei Buchdrucker, ein Fotograf, ein Buchdruckerhelfer, ein Schreiber für den Inspektor, der dänische Kolonialverwalter, der dänische Arzt, ein dänischer Volontär, eine dänische Krankenschwester, ein Vorsteher, ein Bootsführer, fünf Zimmermänner, vier Böttcher, zwei Schmiede und Büchsenmacher, ein Koch, ein Bäcker, ein Kolonist, zwei Lehrlinge, eine Hebamme, der dänische Seminariumsleiter, der dänische Pastor, ein dänischer Seminariumslehrer, zwei Oberkatecheten, ein Organist, zwei Buchdrucker in Kirchendiensten und 39 Seminariumsschüler. Unter den Grönländern waren 21 Jäger und zwei Fischer. Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von der Jagd auf Seehunde und Belugas. Auffällig ist die geringe Zahl an Jägern im Vergleich zur Bevölkerungszahl, die damit zu tun hatte, dass schon damals viele Väter ihre Söhne nicht mehr in der Jagd unterrichteten, weil es einfacher war sich beispielsweise als Kiffaq (Helfer) den Lebensunterhalt zu verdienen.[13]

Nuuk (um 1933)

Die Bevölkerung lebte in 47 grönländischen Wohnhäusern. 1918 gab es folgende öffentlichen Gebäude in Nuuk: Die 1831 errichtete Wohnung des Inspektors, zu der auch ein Archiv, ein Ziegenstall und ein Kohlenschuppen gehörten, das Landesarchiv, das 1856 als Krankenhaus errichtet wurde, die Buchdruckerei von 1894, die Kolonialverwalterwohnung von 1728, in der sich auch eine Assistentenwohnung befand, eine weitere Assistentenwohnung von 1906, die zu diesem Zeitpunkt aber vom Arzt bewohnt war, weil die Arztwohnung abgebrannt war, noch eine Assistentenwohnung von 1833, die aus den Materialien der ersten Inspektorenwohnung gebaut war, eine Trankocherei von 1850, ein Speckhaus von 1888, ein Bootshaus von 1839, eine Böttcherei von 1887, eine Brauerei mit Schmiede von 1848, ein Proviantlager mit Laden von 1850, ein Fischhaus von 1913, ein Kohlenhaus von 1882, ein Materialhaus, das zuvor die Böttcherei aus den Materialien der ersten Kirche beherbergte, eine Zimmererwerkstatt mit Backstube von 1892, ein Krankenhaus von 1903, ein Provianthaus von 1872, ein Kohlenhaus von 1902, mehrere Kohlenschuppen, Ziegenställe, Petroleums- und Pulverhäuser, das Missionshaus von Neu-Herrnhut, die Kirche von 1849, die Pastorenwohnung von 1847 mit Ziegenstall und Schuppen, die Schule von 1862, das Seminarium mit dem Gymnastiksaal, vier Internatshäusern und einer Organistenwohnung.[13]

Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts

1950 wurde Grönland dekolonialisiert und Nord- und Südgrönland vereinigt. Damit ging einher, dass Nuuk nun zum Sitz des gesamtgrönländischen Landesrats wurde. Damit wurde die Stadt de facto alleinige Hauptstadt Grönlands, die mittlerweile auch die größte Stadt des Landes war. Ab 1950 war Nuuk Hauptort der Gemeinde Nuuk. Seit Einführung der Hjemmestyre im Jahr 1979 ist Nuuk Sitz des grönländischen Parlaments und der Regierung. Bei der Verwaltungsreform 2009 wurde Nuuk Hauptort der neuen Kommuneqarfik Sermersooq.

Moderne Wohnblockarchitektur in Nuuk (2011)

In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden immer mehr kleine Siedlungen aufgegeben und einher ging das Wachstum der Städte, vor allem von Nuuk. Um der stark wachsenden Bevölkerung Platz zu bieten, wurden in Nuuk in den 1960er und 1970er Jahren große Wohnblöcke errichtet, von denen der größte, der 2013 abgerissene Blok P, etwa ein Prozent der gesamten Landesbevölkerung beherbergte. Anfang der 1960er Jahre lebten noch etwa 3000 Menschen in Nuuk, während es zehn Jahre später 8000 waren, heute sind es 18.000. Ab Ende der 1970er Jahre wurden die ersten Vorstädte Nuuks errichtet, angefangen mit Nuussuaq. Die großen Wohnblöcke stehen in scharfem Kontrast zu den typischen bunten grönländischen Einfamilienhäusern kleinerer Orte und bedeuten auch einen radikalen Bruch mit der traditionellen dörflichen Lebensweise der Inuit, der sich in großen sozialen Problemen wie Alkoholismus äußert.[14][15][16]

Liste der Kolonialangestellten bis 1921

Kolonialverwalter

Folgende Personen wirkten bis 1921 als Kolonialverwalter der Kolonie Godthaab. Anfangs beziehen sich die Daten auf die Kolonie Haabets Ø.[17]

  • 1721–1724: Hartvig M. Jentoft
  • 1724–1725: Johan Georg Daniel Bernhardt
  • 1727–1731: Mathias Andreas Fersleff
  • 1731–1732: Niels Egede
  • 1732–1734: Jens Hiort
  • 1734–1738: Mathias Andreas Fersleff
  • 1738–1742: Jacob van der Wida Geelmuyden
  • 1742–1743: Poul Jochumsen Moltzau (interim)
  • 1743–1754: Poul Jochumsen Moltzau
  • 1754–1767: Lars Dalager
  • 1767–1781: Hans Rasmussen Storm
  • 1781–1784: Jens Nicolaj Bidstrup
  • 1784–1791: Caspar Eggert Thrane Alsbach
  • 1791–1792: Andreas Molbech Lund (interim)
  • 1792–1794: Mads Hvass Mørch
  • 1794–1795: Johan Ludvig Hilcker
  • 1795–1796: Nikolaj Daniel Muus
  • 1796–1799: Christian Friele Kahrs
  • 1799–1800: Thomas Georg Krogh
  • 1800–1801: Christian Frederik Steinlein
  • 1801–1805: Ulrich Sontum
  • 1805–1811: Christian Alexander Platou
  • 1811–1817: Gerhard Heiberg Wolff
  • 1817–1819: Frederik Christian Jacobsen
  • 1819–1820: Rasmus Jensen
  • 1820–1821: Frederik Christian Jacobsen
  • 1821–1823: Christian Alexander Platou
  • 1823–1826: Holger Biilmann
  • 1826–1827: Jørgen Nielsen Møller
  • 1827–1829: Ove Valentin Kielsen
  • 1829–1830: Edvard Emil Meyer
  • 1830–1832: Ove Valentin Kielsen
  • 1832–1833: Edvard Emil Meyer
  • 1833: Frederik Waldemar Arntz (interim)
  • 1833–1835: Ove Kielsen
  • 1835–1836: Anders Christian Hammeken
  • 1836–1837: Ove Kielsen
  • 1837–1841: Henning Bistrup
  • 1841–1842: Henning Ager (interim)
  • 1842–1845: Henning Bistrup
  • 1845–1846: Ove Valentin Kielsen
  • 1846–1852: Frederik Waldemar Arntz
  • 1852–1856: Jacob Hayen
  • 1856–1857: Henning Bistrup
  • 1858–1859: Hans Nicolai Christian Lassen
  • 1859–1863: Emilius von Bülow
  • 1863–1864: Niels Peter Svanberg (interim)
  • 1864–1866: Emilius von Bülow
  • 1866–1869: Albert Emil Blichfeldt Høyer
  • 1869–1870: Jonathan Mathiesen
  • 1870–1875: Lorentz Frederik Mathiesen
  • 1875–1879: Jonathan Mathiesen
  • 1879–1881: Frederik Andreas Asmus Christian Valdemar Gabriel Tryde Lassen
  • 1881–1883: Conrad Poul Emil Brummerstedt
  • 1883–1885: Frederik Andreas Asmus Christian Valdemar Gabriel Tryde Lassen
  • 1885–1889: Laurits Hans Christian Bistrup
  • 1889–1890: John Christian Gustav Baumann
  • 1890–1891: Johan Carl Joensen
  • 1891–1892: Conrad Poul Emil Brummerstedt
  • 1892–1894: John Christian Gustav Baumann
  • 1894–1899: Herjulf Carl Georg Jørgensen
  • 1899: Hendrik Theodor Petersen (interim)
  • 1899–1900. Niels Peter Johannes Frandsen
  • 1900–1901: Hendrik Theodor Petersen
  • 1901–1903: Oscar Peter Cornelius Kock
  • 1903–1905: Konrad Olsen Bugge
  • 1905–1907: John Christian Gustav Baumann
  • 1907–1915: Konrad Olsen Bugge
  • 1915–1916: Christian Simony (interim)
  • ab 1916: Konrad Olsen Bugge

Missionare und Pastoren

Bis 1921 waren folgende Missionare und Pastoren in der Kolonie Godthaab tätig. Die Missionare der Kolonie Haabets Ø sind mitgenannt. Anfangs waren häufig mehrere Missionare zugleich tätig. Von 1794 bis 1795 war der Missionar der Kolonie Frederikshaab zuständig. Im Jahr danach gab es gar keinen Missionar in Südgrönland. Von 1797 bis 1807 war die Kolonie ebenfalls der Kirchengemeinde der Kolonie Frederikshaab zugeteilt. Von 1812 bis 1815 gab es erneut keinen Missionar in Südgrönland. Von 1841 bis 1845 war der Missionar der Kolonie Holsteinsborg auch für die Kolonie Godthaab tätig.[17]

Ärzte

Seit 1839 war die Kolonie Godthaab Sitz eines Arztdistrikts. Die Chirurgen zuvor waren nicht dem organisierten Arztwesen zuzurechnen.[17]

  • 1721–1723: Johan Georg Daniel Bernhardt
  • 1723–1725: Johan Georg Daniel Bernhardt und Johan Vilhelm Jordan
  • 1725–1726: Frederik Henckel
  • 1727–1730: Christian Keding
  • 1730–1731: Christian Keding und Christopher Laugesen
  • 1732–1742: Christian Keding
  • 1742–1744: Christian Keding und Johan Andreas von Osten
  • 1767–1768: Christoph Brasen
  • 1839–1846: Friedrich Peter Æmil Bloch
  • 1846–1848: Rasmus Christian Rasmussen
  • 1848–1849: Johan Carl Bentzon
  • 1849–1853: Rasmus Christian Rasmussen
  • 1853–1859: Jacob Frederik Theodor Lindorff
  • 1859–1866: Christian Friedrich Wilhelm Stender
  • 1866–1880: Balduin Fernando Sørensen
  • 1880–1885: Aage Rolf Ibsen
  • 1885–1891: Carl Ludvig Binzer
  • 1891–1901: Thomas Neergaard Krabbe
  • 1902–1907: Gustav Koppel
  • 1907: Søren Hansen (interim)
  • 1908: Carl Martin Norman-Hansen (interim)
  • 1908–1912: Carl Andersen
  • 1912–1913: Peter Christen Sørensen
  • 1913–1914: Carl Martin Norman-Hansen (interim)
  • ab 1914: Stephan Vilhelm Barchalia

Wirtschaft

Nuuk ist die wirtschaftlich am vielfältigsten gestaltete Stadt. Während in den kleinen Dörfern die Wirtschaft von Fischfang, Jagd und Verwaltung geprägt ist, bieten sich in Nuuk zahlreiche weitere Berufsmöglichkeiten, auch ermöglicht durch die vielfältigen Bildungsmöglichkeiten. Viele grönländische Unternehmen haben ihren Sitz in Nuuk und bieten so Arbeit, ebenso wie die vielen Institutionen. Der größte Beschäftigungssektor in Nuuk ist die Verwaltung. Dennoch spielt auch der Fischfang eine Rolle in der Hauptstadt. In der Fischfabrik in Nuuk werden Dorsch, Schwarzer Heilbutt, Rotbarsch, Gestreifter Seewolf und Rogen verarbeitet. Ein Teil des Einkommens der Stadt wird auch durch den aufstrebenden Tourismus geschaffen.[18]

Infrastruktur und Versorgung

Hauptstraße Aqqusinersuaq in Nuuk mit Hotel Hans Egede rechts

Nuuk hat einen Passagierhafen, einen Containerhafen und zwei Bootshäfen. Das Meer um Nuuk ist ganzjährig eisfrei und befahrbar. Nuuk ist über den Flughafen Nuuk an das nationale Luftverkehrsnetz sowie an Island angeschlossen. 2018 wurde beschlossen, den Flughafen zu einem internationalen Flughafen auszubauen,[19][20] obwohl bei der Bevölkerung der Neubau eines Flughafens auf Angisunnguaq deutlich größeren Zuspruch gefunden hätte.[21] In der Stadt selbst gibt es ausgebaute Straßen, die von Nuup Bussii mit drei Busstrecken befahren werden. Die wichtigste Straße ist die Aqqusinersuaq. Nuuk ist Landungspunkt des Unterseekabels Greenland Connect.

Nukissiorfiit ist in Nuuk wie im Rest des Landes mit der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung beauftragt. Die Bewohner werden durch je vier Brugseni- und Pisiffik-Filialen und je eine Spar-, Torrak-, JYSK-, Elgiganten-, Nota-Bene-, Akiki- und inspiration-Filiale mit Gütern versorgt.

Bebauung

Bildung

Das Ilimmarfik, Campus der Universität von Grönland

Nuuk hat fünf Volksschulen:[22]

  • Atuarfik Samuel Kleinschmidt (Nuuk)
  • Ukaliusaq (Nuuk)
  • Kangillinnguit Atuarfia (Quassussuup Tungaa)
  • Nuussuup Atuarfia (Nuussuaq)
  • Atuarfik Hans Lynge (Qinngorput)

Dazu kommen eine Privatschule (Nuuk Internationale Friskole), ein Standort des GUX (Midtgrønlands Gymnasium), die Niuernermik Ilinniarfik (Handelsschule), die Saviminilerinermik Ilinniarfik (Eisen- und Metallschule), eine Maschinistenschule, eine Polizeischule sowie eine Außenstelle der Seefahrtsschule in Paamiut.[18] In Nuuk liegt zudem die Universität von Grönland (Ilisimatusarfik), die einzige Universität des Landes, die seit 2008 das Ilimmarfik als Campus in Quassussuup Tungaa hat und zuvor im ehemaligen Neu-Herrnhut untergebracht war.[23] Die Universitätsbibliothek ist zugleich die Nationalbibliothek Groenlandica und damit eine Unterabteilung der Landesbibliothek Nunatta Atuagaateqarfia.[24]

Kirchen

Annaassisitta Oqaluffia (Vor Frelser Kirke)

Die erste Kirche in Nuuk wurde 1758 errichtet. 1849 wurde die eine heutige evangelisch-lutherische Kirche, die Annaassisitta Oqaluffia (Vor Frelser Kirke) eingeweiht, die heute die Domkirche des Landes ist.[22] Die andere lutherische Kirche Nuuks ist die Hans Egedep Oqaluffia (Hans Egede Kirke). In Nuuk liegt zudem die einzige römisch-katholische Kirche des Landes, die 1958 gegründete Pfarrei Krist Konge mit der 1972 auf Bestreben Finn Lynges errichteten Krist Konge Kirke (Christkönigskirche).[25]

Kultur und Freizeit

Grönlands Nationalmuseum (Nunatta Katersugaasivia) wurde 1966 als erstes Museum des Landes gegründet. 1991 wurde es mit dem Nationalarchiv zusammengelegt. Das Museum deckt die grönländische Geschichte seit der Besiedelung der Insel vor 4500 Jahren. Zu seinem Bestand gehören unter anderem die Mumien von Qilakitsoq.[26] 2005 eröffnete in Nuuk das dortige Kunstmuseum, das über eine Sammlung mit über 300 Gemälden und 400 Handwerksobjekten verfügt.[27] Im historischen Koloniehafen befindet sich das dritte Museum Nuuks, das Nuutoqaq, das ein Lokalmuseum ist.[28]

Das Katuaq in Nuuk

Das 1997 eröffnete Katuaq ist das grönländische Kulturhaus. Es fungiert als Konzertgebäude, Kino, Theater, Galerie und Konferenzgebäude.[29]

2011 wurde in Nuuk das Grönländische Nationaltheater (Nunatta Isiginnaartitsisarfia) gegründet.[30]

Neben dem Nuuk-Stadion, in dem unter anderem die grönländische Fußballnationalmannschaft ihre Heimspiele bestreitet, gibt es eine Sporthalle, die Godthåbhallen, die unter anderem von der grönländische Handballnationalmannschaft genutzt wird.

In Nuuk gibt es zudem ein Versammlungshaus, mehrere Hotels, darunter das Hotel Hans Egede, und Restaurants.[22]

Sonstige öffentliche Institutionen und Gebäude

In Nuuk gibt es zahlreiche Kinderkrippen und Kindergärten. Für Senioren wurde ein Altenheim errichtet, ergänzt um ca. 150 Seniorenwohnungen.

Es gibt einen Tierarzt, eine Zahnarztpraxis und das Dronning Ingrids Hospital, das als Zentralkrankenhaus Grönlands fungiert.

Nuuk ist Sitz des Pinngortitaleriffik, des grönländischen Naturinstituts.[22]

Seit 2012 befindet sich in Nuuk das Hauptquartier der arktischen Streitkräfte Dänemarks.

Kunst

Am Koloniehafen befindet sich die Granitskulptur der Mutter des Meeres der grönländischen Künstlerin Aka Høegh, die eine Inuit-Legende versinnbildlicht. Die Skulptur ist so platziert, dass sie bei Ebbe aus dem Wasser ragt und bei Flut völlig bedeckt ist.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Bevölkerungsentwicklung

Nuuks Einwohnerzahl hat sich in den letzten 40 Jahren verdoppelt. Dies kommt durch die starke Binnenmigration und Urbanisierung in Grönland zustande.[40] Während die Bevölkerungszahlen des Stadtzentrums und Nuussuaqs relativ stabil geblieben sind, wurde das ganze Bevölkerungswachstum von den jungen Stadtteilen Quassussuup Tungaa und Qinngorput aufgenommen.[41]

Panoramen

Nuuk Panorama image.jpg
Panoramabilder von Nuuk

Literatur

Weblinks

 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Nuuk – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Karte mit allen offiziellen Ortsnamen bestätigt vom Oqaasileriffik, bereitgestellt von Asiaq
  2. GISS Surface Temperature Analysis, Station Data: Godthab Nuuk. National Aeronautics and Space Administration, Goddard Institute for Space Studies; (englisch).
  3. GISS Surface Temperature Analysis (v4), Station Data: Nuuk. National Aeronautics and Space Administration, Goddard Institute for Space Studies; (englisch).
  4. Klimatabelle Nuuk bei wetterkontor.de
  5. Nuuk bei sermersooq2028.gl
  6. Nettomigration Distrikt Nuuk 1993–2017 bei bank.stat.gl
  7. Arctic capital with growing pains bei greenlandtoday.com
  8. Tunnel til Akia er en mulighed bei knr.gl
  9. Kvalitetsboliger med udsigt bei ncd.dl
  10. Første Siorarsiorfik-byggeri begynder i 2019 bei knr.gl
  11. a b c d e f g A. Bertelsen, O. B. Bøggild, H. Bryder, R. Hammer, J. Krogh, H. Ostermann, Morten P. Porsild, K. Rasmussen, K. Stephensen: Grønland i tohundredeaaret for Hans Egedes landig. In: G. C. Amdrup, Louis Bobé, Ad. S. Jensen, H. P. Steensby (Hrsg.): Meddelelser om Grønland. Band 61. C. A. Reitzel Boghandel, Kopenhagen 1921, S. 287 ff. ([1]).
  12. David Cranz: Historie von Groͤnland. G. Reimer, Barby 1765 (vollständig verfügbar in der Google-Buchsuche).
  13. a b c d A. Bertelsen, O. B. Bøggild, H. Bryder, R. Hammer, J. Krogh, H. Ostermann, Morten P. Porsild, K. Rasmussen, K. Stephensen: Grønland i tohundredeaaret for Hans Egedes landig. In: G. C. Amdrup, Louis Bobé, Ad. S. Jensen, H. P. Steensby (Hrsg.): Meddelelser om Grønland. Band 61. C. A. Reitzel Boghandel, Kopenhagen 1921, S. 242 ff. ([2]).
  14. Nuuk bei groenlandkreuzfahrt.de
  15. Blok P bei atlasobscura.com
  16. Nuuk in Den Store Danske
  17. a b c A. Bertelsen, O. B. Bøggild, H. Bryder, R. Hammer, J. Krogh, H. Ostermann, Morten P. Porsild, K. Rasmussen, K. Stephensen: Grønland i tohundredeaaret for Hans Egedes landig. In: G. C. Amdrup, Louis Bobé, Ad. S. Jensen, H. P. Steensby (Hrsg.): Meddelelser om Grønland. Band 61. C. A. Reitzel Boghandel, Kopenhagen 1921, S. 293 ff. ([3]).
  18. a b Kommuneqarfik Sermersooq in Den Store Danske
  19. Nuuk bei kair.gl
  20. Lufthavnspakken er vedtaget bei knr.gl
  21. Debattør kæmper for sydlig lufthavn i Nuuk in der Sermitsiaq
  22. a b c d Nuuk bei sermersooq2018.gl (.pdf)
  23. Historie bei uni.gl
  24. Groenlandica bei katak.gl
  25. Krist Konge Kirke bei katolsk.dk
  26. Museet bei nka.gl
  27. Nuuk Kunstmuseum bei visitgreenland.com
  28. Nuutoqaq bei museum.gl
  29. Velkommen bei katuaq.gl
  30. Grønlands Nationalteater bei qeqqa.gl
  31. Nuuk og Scoresbysund, Grønland - Venskabsby siden 1963 (Scoresbysund)/2002 (Nuuk) bei aalborgevents.dk
  32. Amasya bei assets.garanti.com.tr (.pdf)
  33. Nuuk im Store Norske Leksikon
  34. Chart of Friendly Cooperative Cities of Changchun bei en.changchun.gov.cn
  35. Kommunkompassen Analys av Huddinge kommun 18–20 september 2006 bei skl.se (.pdf)
  36. Nuuk bei ltk.dk
  37. Vinabæir bei sfk.is
  38. Nuuk ei enää ole Vantaan ystävä bei hs.fi
  39. Stadtgeschichte bei cuxhaven.de
  40. Einwohnerzahl Nuuk 1977–2019 bei bank.stat.gl
  41. Einwohnerzahlen Stadtteile Nuuks 1994–2018 bei bank.stat.gl
Original: Original:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nuuk