Hamburger Judo-Verband

Hamburger Judo-Verband
Logo des Hamburger Judo Verband e.V.
Gegründet 3. Oktober 1949
Gründungsort Hansestadt Hamburg
Vorsitzender Rainer Ganschow
Vereine 62
Verbandssitz Hansestadt Hamburg
Homepage hamburg-judo.de

Der Hamburger Judo-Verband e.V. (HJV) ist der Judo-Landesverband der Hamburger Judo-Vereine und deren Judoka. Der Hamburger Judo-Verband ist Mitglied im Deutschen Judo-Bund (DJB). Der HJV ist innerhalb des DJB der dienstälteste Landesverband und gehört zu den Gründungsmitgliedern des 1953 gegründeten DJB.

Durch den Hamburger Judo-Verband sind ebenfalls die Budo-Kampfsportarten Kyūdō, Kendo, Jiu-Jitsu und Aikido vertreten.

Gründung

Der Hamburger Judo-Verband wurde am 3. Oktober 1949 durch Vertreter von neun Vereinen mit rund 400 Judoka gegründet. Die Gründungsvereine waren die Bergedorfer Turnerschaft, der T.H.-Eilbeck, der BKSV Goliath, die SV Polizei, der Post SV, die Reichsbahn Moorfleth und der SV Sasel. Zusätzlich waren die HEW und der CVJM an der Gründung beteiligt, waren aber nicht Stimmberechtigt, da sie nicht dem Hamburger Sportbund angeschlossen waren. Zum ersten Vorstand wurden als Spartenleiter Eugen Hölzel (THE), Stellvertreter Willy Scherff, Kassenwart und Schriftwart Franz Müller, Pressewart Hans Hoffmann, technischer Leiter Adolf Schaffer (BKSV Goliath) gewählt.

Leistungs-/Sportförderung

Der HJV fördert und betreibt die Aus- und Weiterbindung im Judo Lehr- und Prüfungswesen sowie dem Kampfrichterwesen in Hamburg im Hamburger Landesleistungszentrum (LLZ) und in den angehörigen Mitgliedsvereinen. Ebenso stellt der HJV Trainer für die Eliteschule des Sports in Hamburg, in der Judo im Schulunterricht eingebunden ist.

Im Hamburger Landesleistungszentrum werden in der Jugendausbildung ab der u15, Kinder und Jugendliche auf den Nachwuchsleistungssport vorbereitet und in ihrer persönlichen und soziokulturellen Identitätsbildung unterstützt und gefördert.

Wettkampfsport

Der HJV richtet regelmäßig Einzel- und Mannschaftswettkämpfe aus. Sieger der Hamburger Meisterschaften qualifizieren sich für die Teilnahme an den nationalen Wettkämpfen als Vertreter Hamburgs, wie der Deutschen Meisterschaft des DJB.

Judo-Bundesliga

Das Hamburger Judo-Team e.V. (HJT) ist eine Hamburger Gemeinschaftsmannschaft des HJV, die den Hamburger Vereinen ermöglicht, sehr gute Judoka für die Bundesliga zu stellen. Die zweite Mannschaft des HJT kämpft in der zweiten Bundesliga Männer im Mittelfeld mit und dient auch dazu, Top-Athleten für die erste Bundesliga auszubilden. Die Erstliga-Mannschaft hat im Vergleich zu den anderen Deutschen Judo-Bundesliga Teams den höchsten Anteil von eigenen Athleten. Die Hamburger werden durch nationale und internationale Kämpfer punktuell verstärkt. Neben dem TSV Abensberg gehört das HJT zu den erfolgreichsten und beliebtesten Bundesliga-Teams in Deutschland. In den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2020 wurde das HJT jeweils Deutscher Mannschaftsmeister.

Hamburger Liga

Der HJV betreibt eine regionale Mannschaftsliga, die Hamburg-Liga. Diese Liga ist für alle Hamburger Judoka offen. Die einzige Bedingung der Besitz der Wettkampflizenz des DJB.

Geschäftsführender Vorstand

Vorsitzende

  • 1949–1950 Eugen Hölzel (TH-Eilbeck)
  • 1950–1957 Paul Hackbarth (TH-Eilbeck)
  • 1957–1984 Willy Scherff (PSV/SV Polizei)
  • 1984–1987 Manfred Jürs
  • 1987–2002 Hans-Werner Friel
  • seit 2002 Rainer Ganschow (Niendorfer TSV)

Mitgliedsvereine

Weblinks

Original: Original:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Judo-Verband