Eduard Claucig

Eduard Claucig (* 19. März 1950 in Waidhofen an der Ybbs; † 13. Mai 2013 in Linz) war ein österreichischer Komponist, Dirigent und Chorleiter.

Leben und Wirken

Eduard Claucig maturierte 1968 in Waidhofen an der Ybbs und studierte von 1968 bis 1972 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er mit den Diplomen für Kirchenmusik, Kapellmeister und Kontrabass abschloss.

Er komponierte Werke für Chor und Orgel, weitere Instrumentalstücke, Lieder und sieben Messen. Als Student errang er mit 21 Jahren den Internationalen Preis für Orgelimprovisation in Kiel.

Er war stimmführender Kontrabassist beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (1972/73), Chorleiter an der Grazer Oper (1973 bis 1977) und Korrepetitor und Kapellmeister am Landestheater Linz (1977 bis 1983).

Seine Lehrtätigkeit übte er als Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (1976/1977) und an der Universität Mozarteum Salzburg (1983/1984) sowie als Hochschullehrer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (1983) aus.

1987 gründete er das Orchester Sinfonietta Linz als Jugendorchester und leitete es seither. Sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Kirchenmusik erstreckte sich auf die Pfarren Marcel Callo und St. Franziskus in Linz.

Der Vater von drei Kindern wurde 2007 mit der Kulturmedaille der Stadt Linz ausgezeichnet.

Werke

Claucigs Werke können vor allem der Kammermusik und der Vokalmusik zugeordnet werden und entstanden in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren.[1]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Werke von Eduard Claucig, in: Webpräsenz von musicaustria, Musikdatenbank (abgerufen am 30. Oktober 2013)
Original: Original:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Claucig